Mönchengladbach / Berlin. Die ITZ Rhein/Maas GmbH aus Mönchengladbach hat es in Berlin ins Finale des IHK-Bildungspreises geschafft. Im Rahmen einer von Oliver Welke moderierten Gala vergaben die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) und die Otto Wolff-Stiftung im bcc Berlin Congress Center bereits zum dritten Mal diesen Preis. Die Auszeichnung geht an Unternehmen, die den hohen Stellenwert der Beruflichen Bildung erkennen und mit herausragenden, innovativen Konzepten der betrieblichen Aus- und Weiterbildung Beispiel für andere sein können. Die insgesamt zwölf Finalisten für den IHK-Bildungspreis 2018 wurden von einer Jury aus knapp 100 Einsendungen ausgewählt. Der Sonderpreis ging an die Hydro GmbH in Grevenbroich und damit an ein weiteres Unternehmen aus der Region.

„Rund 100 Bewerber für den Bildungspreis mit zwölf Finalisten – und das ITZ war dabei: Darüber haben wir uns sehr gefreut, denn es bedeutet eine Anerkennung unseres Aus- und Weiterbildungskonzeptes. Wir haben zwar am Ende den Scheck nicht mit nach Hause genommen, aber es war toll, beim Finale dabei zu sein und damit zu den Besten in Deutschland zu gehören“, erklärt ITZ-Geschäftsführerin und Personalleiterin Heike Grünert. „Es war ein abwechslungsreicher Abend, und wir gratulieren allen Finalisten und natürlich besonders den Gewinnern in den einzelnen Kategorien zum Gewinn des IHK-Bildungspreises 2018.“

Jury von der „maßgeschneiderten Aus- und Weiterbildung“ begeistert

Die ITZ Rhein/Maas GmbH mit ihren Geschäftsführern Harald und Heike Grünert (Foto) hat es ins Finale geschafft, weil die Jury von der „maßgeschneiderten Aus- und Weiterbildung“ begeistert war. In ihrer Begründung heißt es: „Das Besondere am ITZ Aus- und Weiterbildungsprogramm ist der persönliche Zuschnitt: Es gibt keinen festen Maßnahmenkatalog, aus dem die Mitarbeiter auswählen können. Betrachtet werden die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter sowie die Zukunftsorientierung des Unternehmens. Durch den wachsenden Markt und die damit steigende Zahl an Kundenanfragen, steigt auch der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Aus diesem Grund ist eine Säule der Aus- und Weiterbildungsphilosophie von ITZ eine frühzeitige und langfristig ausgelegte Personalsuche. Langjährige Mitarbeiter werden zu Führungskräften entwickelt, Mitarbeiter übernehmen verstärkt Verantwortung für Unternehmensbelange und engagieren sich auch außerhalb regulärer Arbeitszeiten für das ITZ. Azubis engagieren sich als Ausbildungsbotschafter und Ansprechpartner auf Augenhöhe für interessierte Schüler und Praktikanten.“

Über das gute Abschneiden und die Auszeichnung freut sich auch Petra Pigerl-Radtke, Geschäftsführerin des Bereichs Aus- und Weiterbildung der IHK Mittlerer Niederrhein: „Das sind zwei Beispiele dafür, wie kleine und große Betriebe unserer Region vorbildlich ausbilden. Damit wird das große Engagement der beiden Unternehmen wertgeschätzt.“

Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), lobte das „exzellente Engagement in der Beruflichen Bildung“, das die spannenden Projekte der Bewerber gezeigt hätten. Dieser Einsatz belege einmal mehr: „Bei uns in Deutschland ist die Aus- und Weiterbildung ein Kern der Unternehmenskultur.“ Bildung sei „unser wertvollster Rohstoff in Deutschland“, mahnte er. „Wenn wir eine der führenden Wirtschaftsnationen bleiben wollen, sollten wir gemeinsam noch mehr dafür tun, auch den Titel des Bildungsweltmeisters zu erringen.“

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