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Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (rechts) und Verbandsvorsteher der ITK Rheinland, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke unterzeichneten den Fusionsvertrag. Foto: Stadt Mönchengladbach

Mönchengladbach. Am 30. Juni trafen sich im Rathaus Abtei Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und der Verbandsvorsteher der ITK Rheinland, Professor Dr. Meyer-Falcke, zur Unterzeichnung des Fusionsvertrages. Damit gliedert die Stadt Mönchengladbach ihren IT-Bereich mit rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern samt den Aufgaben in den Zweckverband Informationstechnische Kooperation Rheinland ein (ITK Rheinland). Die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss sowie der Kreis selbst bildeten bislang die ITK Rheinland. Elftes und zweitgrößtes Mitglied ist nun die Stadt Mönchengladbach.

„Die Stadt Mönchengladbach kann mit diesem Zusammenschluss in der Zeit von 2017 bis 2020 eine Einsparung von insgesamt zwei Millionen Euro erzielen“, freut sich Oberbürgermeister Reiners. „In dem starken Verbund mit der ITK Rheinland werden wir auch in Zukunft gut den Anforderungen einer dynamischen Branche gewachsen sein. Von dem Beitritt, der auf Grundlage eines Ratsbeschlusses erfolgt, verspricht sich die Stadt eine nachhaltige Sicherheit bei der IT-Aufstellung und eine Stärkung der bürgerorientierten IT-Leistungen“.

Für den Verbandsvorsteher der ITK Rheinland Professor Dr. Andreas Meyer-Falcke ist die Erweiterung der Eigentümer-Gemeinschaft durch die Stadt Mönchengladbach die konsequente Weiterentwicklung der bestehenden Kooperation. „Zusammenarbeit der Kommunen hilft allen. Dies gilt besonders für die IT. Spürbare wirtschaftliche Erfolge belegen dies.“ freut sich der Verbandsvorsteher, der im Hauptamt Beigeordneter der Landeshauptstadt Düsseldorf ist.

Die ITK Rheinland ist nun der IT-Dienstleister für rund 15.000 Anwender(innen) in den kommunalen Behörden. Die elf Mitglieder erhalten einen umfassenden Service von der Beratung bei der Gestaltung der IT-Landschaft über die Auswahl konkreter Produkte bis hin zur Integration von Anwendungen und Verfahren sowie deren Betrieb und Support. Durch zentralen Einsatz moderner IT-Lösungen werden Synergien geschaffen und Kosten bei den einzelnen Verbandsmitgliedern eingespart. In zahlreichen überregionalen Projekten arbeitet die ITK Rheinland mit weiteren kommunalen IT-Dienstleistern zusammen, um auch hier ein Maximum an Kooperationsgewinnen für die Kommunen zu erreichen.

„Die Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden hat im IT-Bereich Tradition. Sie reicht zurück in die zweite Hälfte der 1970er Jahre. „Die technologische Entwicklung war damals schon rasant und die Innovationszyklen der letzten Dekaden empfinden wir immer noch atemberaubend. Die Verwaltungsarbeit ist ohne wirtschaftlich erbrachte Informationstechnik nicht mehr möglich“, resümiert Prof. Dr. Meyer-Falcke. „Die Kommunalverwaltungen stehen überall vor großen demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. In beiden Fällen hilft die Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen, auch in Zukunft einen bürger- und wirtschaftsfreundlichen Service zu gewährleisten.“

-pmg/sp