Viersen. Bei Mars arbeiten gute Menschen.” Dr. Hannah Herlemann-Wegener lächelt bei diesem Satz. Sie weiß um die Wucht dieser Worte – was jedoch nicht heißen soll, dass sie nicht wahr sind. Die Produktionsleiterin – „Ich bin zuständig für jedes Balisto, das unser Hause verlässt, und jedes rechte Twix“, erklärt sie mit einem Augenzwinkern und in Anspielung auf den bekannten Twix-Werbespot – erklärt, was sie meint. „Zum einen sind unsere Mitarbeiter fachlich top und sehr professionell in dem, was sie tun. Zum anderen sind der soziale Umgang miteinander, die Kollegialität und die Hilfsbereitschaft bei uns extrem stark ausgeprägt.“

 

Seit vier Jahren arbeitet Herlemann-Wegener (Foto links) für den amerikanischen Konzern am Standort Viersen, vorher war sie zehn Jahre für ein großes Handelsunternehmen aus der Region tätig. „Irgendwann kam bei mir der Zeitpunkt, dass ich mich dort mit den Werten und wie sie gelebt beziehungsweise nicht gelebt wurden, nicht mehr identifizieren konnte.“ Auf der Suche nach einem neuen beruflichen Umfeld wurde ihr Mars empfohlen, und nach nur einem Gespräch mit der zuständigen Personalerin war für sie der Fall klar. „Ich kann sagen, dass meine Erwartungen an meinen neuen Arbeitgeber nicht nur erfüllt, sondern sogar noch übertroffen wurden!“

 

Der Grund: Bei Mars sind Mitarbeiter keine Angestellten, sondern „associates“, was man mit „Partner auf Augenhöhe“ übersetzen kann. Die englische Terminologie zieht sich wie ein Roter Faden durch den Mars-Standort am Viersener Industriering und ist natürlich der amerikanischen Tradition des 1911 gegründeten Unternehmens geschuldet. Doch obwohl sich Mars inzwischen zu einem Global Player entwickelt hat – allein in Deutschland erzielte Mars einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro – ist er seiner Philosophie als Familienbetrieb treu geblieben. Flache Hierarchien, Entscheidungskompetenz auf allen Ebenen, die beständige Aufforderung an alle Mitarbeiter, sich mit eigener Meinung ins Unternehmen einzubringen: All‘ dies ist in anderen Unternehmen weit weniger verbreitet. „Und genau darum macht es allen hier auch Spaß, zu arbeiten“, betont die Produktionsleiterin.

 

Am Standort Viersen stellen 350 Mitarbeiter auf 15.000 Quadratmetern täglich zehn Millionen Snacks her. In den vergangenen Jahren investierte Mars insgesamt im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in Modernisierung und Umwelttechnologien am Standort Viersen.

 

Beweis für diese These ist die geringe Fluktuation, die innerhalb der Belegschaft herrscht. Es gibt zudem viele Beispiele, dass die zweite Generation einer Familie ebenfalls bei Mars als Arbeitgeber einsteigt. Und: Schon junge Mitarbeiter erhalten früh viel Verantwortung. Herlemann-Wegener: „Mars glaubt an das Stretch-Prinzip: Mitarbeiter wachsen mit ihren Aufgaben – und oft darüber hinaus.“ Eigene Talente finden und fördern, sei eine der Hauptaufgaben des Managements. Hier ist bei Mars die häufig geforderte Frauenquote längst erfüllt: Vier der elf Abteilungsleiter in Viersen sind weiblich.

 

Das Herzstück, die Philosophie von Mars sind seine „5 Principles“: Alle Entscheidungen im Unternehmen werden auf Grundlage dieser „Fünf Prinzipien“ getroffen. Sie lauten: Qualität („Wir geben jeden Tag das Beste für unsere Kunden“), Verantwortung („Als Einzelne übernehmen wir aktiv Verantwortung, in einer Unternehmenskultur, die uns dazu ermutigt“), Gegenseitigkeit („Wir messen den Erfolg unserer Beziehungen am gemeinsamen Nutzen, denn nur ein solcher ist von Dauer“), Effizienz („Wir streben jeden Tag nach maximaler Qualität bei minimalem Verbrauch von Ressourcen“) und Freiheit („Wir brauchen Freiheit, um unsere Zukunft selbst zu gestalten – und wirtschaftlichen Erfolg, um diese Freiheit zu bewahren“).

 

„Viele Unternehmen propagieren eigene Werte, ich habe noch nicht erlebt, dass sie auch so konsequent gelebt und umgesetzt werden wie bei Mars“, stellt Hannah Herlemann-Wegener fest. Dazu gehört auch das große soziale Engagement, zu dem sich das Unternehmen zu seinen Standorten, so auch in Viersen seit vielen Jahren freiwillig verpflichtet. Beispielsweise zugunsten der „Viersener Tafel“, die mit Produkt- und Sachspenden, vor allem aber auch mit dem ehrenamtlichen Einsatz der „Marsianer“, wie sie sich selbst nennen, unterstützt wird. „Für mich gibt es keinen Grund, das Unternehmen Mars zu verlassen, ich habe so viele Möglichkeiten und darf noch so viel lernen“, unterstreicht die 38-Jährige abschließend – und so wie sie denken offensichtlich viele ihrer Kollegen…

-jfk

IM NETZ
www.mars.de
twitter.com/MarsDeutschland
facebook.com/mars
youtube.com/mars

 

ÜBER MARS
Mars Confectionery Supply in Deutschland gehört zum amerikanischen Familienunternehmen Mars Incorporated, einem in mehr als 80 Ländern weltweit tätigen Markenartikelhersteller. Am Standort Viersen stellen 350 Mitarbeiter auf 15.000 Quadratmetern täglich zehn Millionen Snacks her. In den vergangenen Jahren investierte Mars insgesamt im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in Modernisierung und Umwelttechnologien am Standort Viersen. Ziel ist, ab 2040 weltweit an allen Standorten CO2-neutral zu produzieren. 2017 erzielte Mars in Deutschland einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro. Mars belegt seit Jahren einen Spitzenplatz bei „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ und ist ein „Top Arbeitgeber“.

JUBILÄUM
40 Jahre Mars am Standort Viersen – dieses stolze Jubiläum feiert das Unternehmen am 29. Juni mit einem großen Familienfest auf dem Gelände am Industriering. Eingeladen sind alle Mitarbeiter mit Familie.

 

Fotos: Mars

 

„Marsianer“ leben ihre Fünf Prinzipien“ ist ein Beitrag aus der
aktuellen Juni-Ausgabe des Magazins Wirtschaftsstandort Kreis Viersen.
Die komplette Ausgabe gibt es hier als ePaper-Download.

Teilen