Im Oktober 2015 wurde der Santander-Neubau im Nordpark offiziell eröffnet. 1.500 Arbeitsplätze stehen hier zur Verfügung. Wie es ihnen dort gefällt, erzählen vier Mitarbeiter des Unternehmens.

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Mönchengladbach. Mächtig erhebt sich das architektonische Prachtstück im Nordpark. Schon von weitem sind die neun glänzend-roten Buchstaben an der Fassade zu sehen, die vier Büroriegel des Komplexes wirken klar und aufgeräumt. Santander hat mit seinem Neubau in direkter Nachbarschaft zum Finanzamt gleich ein doppeltes Zeichen für den Standort gesetzt: als – außen wie innen – hochmodernes Bürogebäude und „ganz klares Bekenntnis zu Mönchengladbach“, sagt Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank bei der offiziellen Eröffnungsfeier. Das neue Gebäude werde den hohen Ansprüchen von Santander an Architektur und Arbeitsplatzkonzepte gerecht. Es soll für Santander weltweit ein Beispiel für moderne Arbeitswelten und Arbeitskonzepte darstellen. Platz gibt es für 1.500 Mitarbeiter – wir haben vier von ihnen getroffen. Ein Ortsbesuch.

Santander Bank Nordpark, Besichtigung, Verschiedene Abteilungen

Thorsten Franz

Es gibt nur wenige Santander-Mitarbeiter, denen Thorsten Kranz noch nicht die Hand geschüttelt hat. „Ich war von Beginn an dabei und damit einer der ersten vor Ort“, lächelt der 47-Jährige. Als Facility Manager ist Kranz für den gesamten Gebäudekomplex verantwortlich und koordiniert die Dienstleister, sodass alle technischen Anlagen einwandfrei funktionieren. „Nach und nach zogen die Abteilungen mit ihren Mitarbeitern ein und ich habe jede Gruppe zu einer Infoveranstaltung und Kaffee eingeladen, um persönlich das Gebäude und die Gegebenheiten vorzustellen“, strahlt er. Ihm, wie auch allen anderen Mitarbeitern von Santander, merkt man förmlich an, wie gern sie jeden Morgen zur Arbeit in den flammneuen Bau im Nordpark kommen. Thorsten Kranz nimmt dafür täglich eine 70 Kilometer lange Anfahrt von seinem Wohnort Oberhausen in Kauf. Sein Tag beginnt um 6.30 Uhr mit einem Besuch beim Wachdienst, anschließend folgt der erste von mehreren Rundgängen durch das Gebäude. Thorsten Kranz trägt Anzug, Hemd und manchmal auch Krawatte. „Ich packe aber trotzdem gerne mal mit an“, lacht er. „Die Arbeitsjacke ist stets griffbereit.“ Bei Santander trägt er nicht nur für den reibungslosen technischen Ablauf Verantwortung, sondern ist auch in Budget-Planungen bei Vergabeaufträgen an externe Dienstleister involviert. „Der Job macht mir riesigen Spaß“, unterstreicht der frühere Nokia-Mitarbeiter. „Ich könnte mir keine schönere Aufgabe vorstellen!“

Einen Satz, den Korinna Sprenger nur unterstreichen kann. „Der Kontakt zu Menschen liegt mir, und ich liebe es zu organisieren“, strahlt das Energiebündel über das ganze

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Korinna Sprenger, Organisation Kantine (50), mit Küchen-Chef Oliver Spindler (links) und Aymen Kchouk, Service-Mitarbeiter Konferenzräume.

Gesicht. 20 Jahre lang hat sie bei renommierten Unternehmen am Empfang gearbeitet, bei Santander ist sie nun für alle Abläufe in der Kantine verantwortlich. Von 7 bis 10 Uhr können die Santander-Mitarbeiter frühstücken, mittags werden mindestens drei verschiedene Gerichte angeboten, dazu gibt es eine Salatbar, ein Dessertbuffet und frisches Obst. Wenn der Andrang groß ist, öffnet Korinna Sprenger die dritte Kasse und begrüßt fast jeden Mitarbeiter mit Namen. „Ach, das ergibt sich einfach, wenn man die selben Gesichter fast jeden Tag sieht“, zuckt sie fast entschuldigend die Achseln. Doch ist es genau dieser Geist, die persönliche Ansprache und das kollegial-freundschaftliche Miteinander, das Santander auszeichnet und einem Besucher auf jedem Gang und in jeder Abteilung begegnet. „Wir arbeiten in einem hochmodernen Gebäude mit vielen netten Kollegen, wie könnte man da keine gute Laune haben?“, lächelt die 50-Jährige und entschuldigt sich – sie muss weiter, Kasse 3 öffnen …

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Jaqueline Püschel (Mitte) und Santander-Kommunikationschefin Anke Wolff im Gespräch mit Wirtschaftsstandort-Redakteur Jan Finken

Nicht immer nur mit netten Zeitgenossen hat Jaqueline Püschel zu tun. Die zierliche Dame ist Abteilungsleiterin Betrugsabwehr und ist jeden Tag damit beschäftigt, „möglichen Schaden von der Bank abzuwenden“. Wenn gefälschte Unterlagen bei Kreditanträgen entdeckt werden oder Angaben bei Finanzierungsfragen wenig plausibel erscheinen, tritt die 32-Jährige auf den Plan. „Häufig bitten uns Kunden um Hilfe, die Betrügern bei Käufen im Internet aufgesessen sind“, erzählt Püschel. Auch Betrugsversuche bei Überweisungen gehören für die Abteilung zum täglich Brot. „Wir kooperieren in diesen Fällen sehr eng und sehr gut mit den entsprechenden Behörden, zum Beispiel der Mönchengladbacher Polizei“, betont Jaqueline Püschel, die ein Musterbeispiel einer erfolgreichen Santander-Mitarbeiterin ist. Schon ihre Ausbildung absolvierte die Mönchengladbacherin bei der CC-Bank, die schon seit Ende der 1980er Jahre zum spanischen Santander-Konzern gehört und seit 2006 in Deutschland als Santander Consumer Bank auftritt. Inzwischen hat sie es trotz ihrer jungen Jahre schon zur Abteilungsleiterin gebracht. „Bei Santander kann man Karriere machen“, weiß sie aus Erfahrung.

Eine der wichtigsten Abteilungen der Bank ist nach dem Selbstverständnis von Santander das TeleCenter, über das die Kunden telefonisch Kontakt mit der Bank aufnehmen können. „Wir legen Wert darauf, das TeleCenter im eigenen Haus zu haben und nicht über externe Dienstleister zu betreiben. Es ist oft die erste Visitenkarte unseres Unternehmens. Um den Service noch weiter zu verbessern, suchen wir gerade 20 bis 30 neue Mitarbeiter für das TeleCenter“, erläutert Anke Wolff, Direktorin Communications bei Santander. Der Verantwortung im Kundenkontakt ist sich Diana Thomas bewusst: Die stellvertretende Teamleiterin im TeleCenter ist mit ihrem Headset nahezu verwachsen, beantwortet ununterbrochen Kundenanfragen und vermittelt die richtigen Gesprächspartner. „Wir sind für Kunden oder solche, die es werden wollen, in der Regel der erste Kontakt zur Bank. Entsprechend wichtig ist ein freundliches und kompetentes Auftreten.“ Im TeleCenter laufen verschiedene Telefon-Hotlines zusammen; wer hier aber ein lautes Stimmengewirr erwartet, irrt. „Durch den hervorragenden Schallschutz ist es fast so, als ob man im eigenen Wohnzimmer telefoniere“, ist die 34-Jährige immer noch beeindruckt vom hohen technischen Standard, der in dem Nordpark-Gebäude in jedem Winkel steckt. Um qualifizierte Mitarbeiter „am Hörer“ zu haben, investiert Santander viel Zeit und Engagement in die Ausbildung der TeleCenter-Mitarbeiter. „Die Anforderungen an diesem Arbeitsplatz sind viel komplexer, als man gemeinhin glaubt“, betont Diana Thomas. Die wichtigste ist und bleibt aber: dem Kunden am anderen Ende der Leitung schnell, umfassend und freundlich weiterzuhelfen – eine Maxime, die sich alle Santander-Mitarbeiter zu Herzen nehmen.
-jfk

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Diana Thomas arbeitet im TeleCenter von Santander.

ÜBER SANTANDER
Santander verfolgt die „clean desk“-Strategie: Die Mitarbeiter haben keine festen Arbeitsplätze, sondern können sich an jeden Schreibtisch setzen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, die Santander-App mit Informationen zu hauseigenen Dienstleistungen (zum Beispiel den Speiseplan der Kantine) und Lageplänen des Nordparks (auch für die Unternehmenszentrale am Santander-Platz erhältlich) herunterzuladen.

Fotos: Andreas Baum, Santander