Mönchengladbach. Global vernetzt, digital unterwegs, englischsprachig – so sieht der Arbeitsalltag bei vielen jungen Unternehmen aus. Damit es bei aller Dynamik und Kreativität auch mit der Zusammenarbeit klappt, müssen die neuen Fachkräfte von Anfang an gut ins Team integriert werden. „Viele Unternehmen und Startups arbeiten in internationalen Teams. Unser Service erleichtert Unternehmen und seinen ausländischen Fachkräften das Onboarding“, sagt Marcel Küsters, Regionalgeschäftsführer der BARMER.

 

Auf ihrer Webseite zeigt die Krankenkasse in fünf Schritten, wie Firmen ihre ausländischen Mitarbeiter unterstützen können und welche wichtigen Formalitäten für die neue Beschäftigung zu beachten sind. Außerdem gibt die BARMER den Fachkräften aus dem Ausland Tipps für den perfekten Einstieg, um sich hierzulande zurechtzufinden und schnell in die neue Kultur zu integrieren.

 

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

1. Wohnsitz anmelden
Wer in Deutschland eine Arbeit aufnimmt, benötigt eine Wohnung. Die Anmeldebestätigung vergibt das Einwohnermeldeamt. Die örtliche Behörde erreicht man in den meisten Regionen unter der zentralen Telefonnummer 115. Das Amt hilft auch bei allen Fragen rund um die Anmeldung.

 

2. Steuernummer beantragen
Wer die Anmeldebestätigung in der Hand hält, sollte sich nach einer Steueridentifikationsnummer erkundigen. Die Steuer-ID-Nummer ist wichtig, sobald man eine Beschäftigung aufnimmt. Sollte das Rathaus oder Bürgeramt Antragsteller nicht darauf ansprechen, gehen diese zum Finanzamt, um dort eine Steuer-ID-Nummer zu beantragen.

 

3. Krankenkasse wählen
Außerdem benötigen Berufstätige eine Krankenversicherung. Die BARMER ist eine der größten deutschen Krankenkassen, bei der man sich versichern kann. Der entsprechende Ansprechpartner bei der BARMER nennt die schnellste und einfachste Art, wie man Mitglied werden kann.

 

4. Sozialversicherungsnummer anfordern
Zudem benötigen Beschäftigte eine Sozialversicherungsnummer, damit der Arbeitgeber Gehalt ausbezahlen und die Krankenkasse die Versicherungsbeiträge korrekt verbuchen kann.

 

5. Konto eröffnen
Zu guter Letzt benötigt der Mitarbeiter ein Gehaltskonto bei einer deutschen Bank. Ein Vergleich kann sich hier lohnen: Es gibt zum Beispiel Banken, die keine Kontogebühren verlangen. Die meisten Banken bieten außerdem günstige Tarife für Online-Konten.

 

Zudem bietet die BARMER einen speziellen Service für Unternehmen, die Informationen in englischer Sprache benötigen. „Wer nach speziellen Informationen für ausländische Fachkräfte sucht oder eine Auskunft in Englisch benötigt, für den bieten wir auf unserer Webseite ein umfassendes Infopaket, das Firmen an ihre Mitarbeiter weitergeben können“, erklärt Küsters.

 

Alle wichtigen Informationen und Flyer zum Thema Onboarding finden sich auf www.barmer.de, Kategorie Arbeitgeber, Übersicht Service & Beratung.

 

KONTAKT
Für ausländische Mitarbeiter bietet die BARMER eine telefonische Beratung in Englisch: 0800 333 00 60 (7-20 Uhr). Egal ob es um Fragen zum Versicherungsschutz oder zur Gesundheit geht: Anrufe aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz sind kostenfrei.