Mönchengladbach. Als Leuchtturmprojekt für Mönchengladbach und die Region entwickelt Catella Project Management die Seestadt mg+. Sie wird sich durch eine intelligente Kombination aus Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Erholung auszeichnen. Durch ihre zentrale Lage direkt am Hauptbahnhof ist die Seestadt auch aus Düsseldorf oder Köln schnell zu erreichen. Bei der Seestadt handelt es sich um das größte Wohnungbauprojekt in Mönchengladbach mit einem Gesamtvolumen von rund 750 Millionen Euro.

 

Und das Quartier besticht durch ein weiteres Highlight: ein künstlich angelegter, rund 20.000 Quadratmeter großer See. Um ihn gruppieren sich bis zu 2.000 Wohnungen für alle Alters- und Einkommensklassen sowie moderne Büroflächen, Gastronomie- und Serviceeinrichtungen mit etwa 2.000 Arbeitsplätzen. Der See mit seinen langen, begrünten Uferpromenaden und Gastronomie-Angeboten ist dabei nicht nur für die eigentlichen Bewohner zugänglich, sondern für alle Gäste und Gladbacher. Durch die Seestadt entsteht eine bisher nicht gekannte Aufenthaltsqualität an diesem zentralen Punkt der Stadt.

 

„Zusammen mit Politik und Verwaltung arbeiten wir am zeitnahen Abschluss des Bebauungsplanverfahrens“
Catella-Geschäftsführer Klaus Franken

 

Die Arbeiten für die Realisierung laufen auf Hochtouren. „Zusammen mit Politik und Verwaltung arbeiten wir am zeitnahen Abschluss des Bebauungsplanverfahrens. Das wollen wir jedoch nicht abwarten, sondern arbeiten parallel bereits an den ersten Bauanträgen“, erklärt Klaus Franken, Geschäftsführer von Catella. Losgehen wird es an der Breitenbachstraße: Dort sollen neben dem bereits bestehenden Hotel rund 6.000 Quadratmeter Gewerbeflächen entstehen. Der gesamte Bereich bildet quasi das Entrée zum neuen Quartier. Denn vom Hauptbahnhof aus ist der Platz mit den Gewerbeflächen sehr schnell fußläufig zu erreichen. Von diesem Eingangspunkt in die Seestadt richtet sich der Blick dann auf den See, der sukzessive mit dem Wachsen des Quartiers entstehen wird.

 

Parallel zur Breitenbachstraße werden auch die Bauarbeiten an der Lürriper Straße gestartet. Dort bilden rund 200 Mietwohnungen in verschiedenen Größen und Preislagen den Auftakt. Insgesamt realisiert die Seestadt vielfältige Wohnformen für alle Alters- und Einkommensschichten: Stadthäuser sowie zielgruppenorientierte Miet- und Eigentumswohnungen in verschiedenen Größen sorgen für eine lebendige Vielfalt. Angebote wie Kinderbetreuung, betreutes Wohnen, Tagespflege und Studenten-Appartements ergänzen das Angebot. Dadurch ist sichergestellt, dass die Seestadt für Menschen aller Altersgruppen das neue Zuhause werden kann.
Ebenfalls an der Lürriper Straße hatte Catella im Oktober 2019 mit dem Erwerb eines weiteren, circa 9.000 Quadratmeter großen Grundstücks das Projekt Seestadt signifikant erweitert. „Diese Arrondierung war nochmal ein bedeutender Schritt und hat die ganzheitliche Entwicklung gesichert“, resümiert Klaus Franken (Foto links) rückblickend. „Die besondere Situation mit dem laufenden Insolvenzverfahren des Voreigentümers war kompliziert und hat uns fast zwei Jahre beschäftigt.“ Bei der erworbenen Liegenschaft handelt es sich um einen Teil der sogenannten „Jessen“-Insolvenz rund um die Soccer-Halle.

 

Das langfristige Ziel ist die Klimaneutralität des Quartiers

Neben den reinen Verfahrensfragen rund um den Bebauungsplan arbeitet Catella außerdem an zwei weiteren Aspekten, die das neue Quartier auszeichnen werden: Die Seestadt wird auch Vorreiterquartier in Sachen Energiewende. Gemeinsam mit starken Partnern wird der CO2-Außstoß gegenüber konventionellen Versorgungsmethoden stark gesenkt. Viele Pflanzen, begrünte Dächer und die Wasserfläche tragen außerdem zu einem guten Micro-Klima bei. So setzt die Seestadt ein Zeichen in Richtung Zukunft. Das langfristige Ziel ist die Klimaneutralität des Quartiers.

 

Zweiter wichtiger Aspekt: die Mobilität, bei der es nicht nur um die zentrale Lage am Hauptbahnhof geht. Mit dem Hauptbahnhof verbindet die Seestadt übrigens ein Radschnellweg im nördlichen Bereich des Quartiers. Aber auch insgesamt liegt der Seestadt ein zukunftsorientiertes Mobilitätsverständnis zugrunde. Drei sogenannte Mobilitätshubs halten alternative Mobilitätsangebote wie Car-Sharing oder Leihfahrräder vor und unterstützen damit die Abkehr von einem hohen Pkw-Anteil. Stellplatzspeicher lassen Autos zudem im Untergrund verschwinden. Dadurch steht der neue Freiraum zwischen den Gebäuden wieder Fußgängern, Radfahrern oder spielenden Kindern zur Verfügung. Zu diesem Verständnis gehört weiterhin, dass das Quartier kurze Wege zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit anbietet, Autos dafür gar nicht notwendig sind.

 

 

Catella schafft Lebensräume

Catella Project Management entwickelt langfristig neue Quartiere. Dabei setzt das schwedische Unternehmen auf bezahlbaren Wohnraum für alle, um eine große Vielfalt in den Quartieren sicherzustellen. Neue Mobilitätskonzepte gehören ebenfalls zu den Entwicklungen, um den Menschen den Raum in der Stadt zurückzugeben. Die von Catella entwickelten Quartiere befinden sich in zentralen Lagen, sind auto-arm und zukunftsweisend. Dadurch entstehen allein im Rheinland rund 4.000 neue Wohnungen. Zu den bisherigen Projekten gehören u.a. das Living Circle in Düsseldorf und das Living Lyon in Frankfurt.

 

Zeitgemäße Themen wie Energiewende, Umweltschutz und Mobilität spielen bei der Seestadt eine große Rolle. Fotos: : Catella Project Management

 

 

„Seestadt: Neue Lebensqualität für Mönchengladbach“ ist ein Beitrag 
aus der aktuellen Ausgabe des Magazins Wirtschaftsstandort Mönchengladbach. 
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