Vorstandsvorsitzender Direktor Hartmut Wnuck, Vorstandsmitglied Direktor Antonius Bergmann, Vorstandsmitglied Direktor Helmut Wilms, stellvertretendes Vorstandsmitglied Direktorin Sabine Sarnes sowie stellvertretendes Vorstandsmitglied Direktor Ralf Grewe (von links) freuen sich über ein positives Geschäftsjahr 2016. Foto: Hans-Peter Reichartz

 

Mönchengladbach. Der Stadtsparkasse Mönchengladbach geht es gut – auch weil es mit der Stadt Mönchengladbach spürbar bergauf geht. „Die überaus positive und Aufbruchstimmung in Mönchengladbach, ausgelöst durch den Masterplan und die Stadtentwicklungsstrategie ‚mg+ Wachsende Stadt‘, ist auch bei uns deutlich spürbar. Wir profitieren in allen Geschäftsfeldern von dieser Dynamik“, freut sich Vorstandschef Hartmut Wnuck. „Mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 sind wir überaus zufrieden.“

Die Stadtsparkasse Mönchengladbach bleibt trotz fortgesetzter „Nullzinspolitik“ der Europäischen Zentralbank (EZB) und intensivem Wettbewerb im Kreditgeschäft weiterhin auf Wachstumskurs und hält damit ihre Position an der Spitze unter den Sparkassen. Dies zeigt die Bilanz für das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss von rund 16 Millionen Euro, der zu einer Ausschüttung an die Stadt in Höhe von sechs Millionen Euro führen wird. Und mit der Zahlung von 8,5 Millionen Euro Gewerbesteuer, die im Wesentlichen der Stadt zufließt – und 7,3 Millionen Euro Körperschaftssteuer gehört die Stadtsparkasse zu den beständigsten und bedeutendsten Steuerzahlern der Stadt. Mehr noch: auch die Bürger profitieren von dem positiven Geschäftsergebnis, das Vorstandsvorsitzender Hartmut Wnuck gemeinsam mit seinen Kollegen Antonius Bergmann und Helmut Wilms jetzt vorstellten: Die Stadtsparkasse hat in den vergangenen zehn Jahren nicht nur 80 Millionen Euro Gewerbesteuer an die Stadt gezahlt, sondern aus den Bilanzgewinnen 50 Millionen Euro an die Stadt ausgeschüttet. Hinzu kommen rund 17 Millionen Euro Spenden und Zuwendungen. „Insgesamt sind in den letzten zehn Jahren an die Stadt sowie gemeinnützige Vereine und Institutionen 147 Millionen Euro geflossen. Wir nennen es auch Bürgerdividende“, so Wnuck weiter.

„Bürgerdividende“ in Höhe von 147 Millionen Euro

So hat sich das Geschäftsvolumen in 2016 von um 45 Millionen Euro auf 4,9 Milliarden Euro erhöht (+0,9 Prozent). Dynamisch entwickelte sich auf das Kreditgeschäft mit einem Wachstum von drei Prozent (+85 Millionen Euro) auf insgesamt drei Milliarden Euro. Die Neuausleihungen an die Kunden lagen mit 471 Millionen Euro nahe beim Rekordergebnis des Vorjahres (2015: 503 Millionen Euro). Der Anteil der Neuausleihungen für den Wohnungsbau lag mit 245 Millionen Euro um gut 30 Millionen Euro höher als im bereits erfolgreichen Jahr 2015. Bei der Vermittlung von Wohnimmobilien bleibt die Stadtsparkasse nach eigenen Angaben weiterhin Marktführer: So wurden in 2016 insgesamt 133 Objekte im Wert von rund 25,5 Millionen Euro vermittelt. „Und die Nachfrage steigt weiter“, ergänzt Antonius Bergmann.

Im Einlagengeschäft mit Privat- und Geschäftskunden verzeichnet das Haus einen deutlichen Zuwachs um 99 Millionen Euro auf 3,6 Milliarden Euro (+2,8 Millionen Euro). Zu dieser Entwicklung tragen insbesondere die regelmäßigen Ratensparverträge mit einer Sparleistung von rund 23 Millionen Euro in 2016 bei. Insgesamt weist die Bilanz zum Jahresende 2016 einen Bestand in Höhe von 371 Millionen Euro auf.

Ausgebauter Kundenservice und weiterhin gebührenfreies Abheben

Beim Thema Kundenservice hat die Stadtsparkasse mit einer neuen Filialstruktur und längeren Beratungszeiten den Service ausgebaut. Durch die Zusammenlegung von acht kleinen Standorten mit umliegenden größeren Geschäftsstellen konnte die Beratungskompetenz gebündelt und die Öffnungszeiten von 8 bis 19 Uhr ausgebaut werden. Hinzu kommt der Ausbau der medialen Service-Angebote: So präsentiert sich am 9. Mai die neue Internet-Filiale der Sparkasse im neuen an die jeweiligen Endgeräte angepassten Design mit interaktiven Inhalten. „Das Service-Angebot und die Möglichkeiten für Produktabschlüsse werden deutlich erweitert. Geschäfte können problemlos von zu Hause oder unterwegs 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche erledigt werden“, hebt Hartmut Wnuck hervor. „Trotz aller Online-Angebote bleiben wir dennoch mit unserem Filial- und Automatennetz in der Fläche nah am Kunden“. Spekulationen, dass Kunden der Stadtsparkasse Mönchengladbach künftig für das Geldabheben an Automaten – wie Sparkassen in anderen Bundesländern eingeführt haben – eine Gebühr bezahlen müssen, erteilte der Sparkassen-Chef eine Absage: „Wir planen es nicht und finden es auch nicht gut“, sagt Hartmut Wnuck. Der Wettbewerbsvorteil der Sparkassen sei seit Jahrzehnten ein bundesweit dichtes, für die Kunden gebührenfreies Netz an Geldautomaten. Diesen werde man nicht verspielen. Kunden können somit weiter nicht nur in Gladbach kostenfrei an Sparkassen-Automaten abheben, sondern bundesweit.

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