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Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, zeigte sich überrascht von Donald Trumps Sieg bei den Präsidentschaftswahlen in den USA. „Wie viele andere Beobachter auch habe ich damit nicht gerechnet“, sagte Steinmetz. „Für die Außenhandelsunternehmen am Niederrhein sind die USA ein wichtiger Partner, daher verfolgen wir die wirtschaftspolitischen Entwicklungen dort mit großem Interesse.“ Derzeit sei schwer abzusehen, welchen wirtschaftspolitischen Kurs Washington demnächst einschlagen wird. „Mehr Protektionismus und weniger Freihandel sind für fruchtbare Handelsbeziehungen sicherlich nicht förderlich“, sagte Steinmetz. „Ich gehe aber davon aus, dass wesentliche Säulen der internationalen Zusammenarbeit von der neuen US-Regierung nicht aufs Spiel gesetzt werden.“

Das jüngste Außenwirtschaftsbarometer Mittlerer Niederrhein der IHK belegt den Stellenwert der Vereinigten Staaten für die hiesige Wirtschaft. Für die auslandsaktiven Industrieunternehmen in der Region Krefeld, Mönchengladbach, Rhein-Kreis Neuss und Kreis Viersen sind die USA ein bedeutender Exportmarkt und ein wichtiger Zukunftsmarkt. Rund 125 amerikanische Unternehmen haben einen Standort am Mittleren Niederrhein.