Mönchengladbach. Für Unternehmen in der Krise ist schnelle, strukturierte und professionelle Hilfe gefragt, um das Geschäft so zügig wie möglich wieder auf die rechte Spur zu bringen. Frühzeitige Sanierungsmaßnahmen können das Schlimmste verhindern. „Ein Unternehmer muss in der Krise die Probleme schonungslos angehen“, sagt Joachim Köllmann von der Steuerberatungskanzlei Schnitzler & Partner.

 

Eine unternehmerische Fehlentscheidung, die falsche Produktauswahl, eine unvorhergesehene Investition, Krankheit des Geschäftsführers oder auch eine abschwächende Konjunktur und massive Umsatzverluste durch Lockdown-Maßnahmen, wie wir sie jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie sehen: Für eine wirtschaftliche Krise im Unternehmen gibt es viele Gründe. Kaum eine Branche kann sich solchen Mechanismen entziehen und sich im gesamten Lebenszyklus allen kritischen Situationen widersetzen.

 

„Gefragt ist schnelle, strukturierte und professionelle Hilfe“
Frank Kirsten

 

Dementsprechend können alle Unternehmen konjunkturelle Veränderungen und andere Ereignisse unmittelbar spüren. Doch was ist dann zu tun, fragen sich Unternehmer und Geschäftsleiter. „Wichtig ist, dann nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Vielmehr ist schnelle, strukturierte und professionelle Hilfe gefragt, um das Geschäft so zügig wie möglich wieder auf die rechte Spur zu bringen und damit natürlich auch so negative Konsequenzen wie die Insolvenz zu vermeiden. Es sind Lösungen gefragt, die weit über staatliche Stützungsmaßnahmen und Hilfskredite hinausgehen“, sagt Frank Kirsten, Partner der Mönchengladbacher Steuerberatung Schnitzler & Partner. Die Kanzlei berät seit vielen Jahren mittelständische Unternehmen und Privatleute bei allen steuerlichen Gestaltungsfragen und befasst sich auch eingehend mit der Optimierung und Neuordnung betriebswirtschaftlicher Strukturen.

 

Trotz Corona: „Die Ursachen der Krise können
viel tiefer und weiter in der Vergangenheit liegen“
Andreas Bartkowski

 

Das sei der entscheidende Aspekt bei der Lösung einer wirtschaftlichen Krise, betont Kanzleipartner Andreas Bartkowski. „Es müssen weitreichende Restrukturierungsmaßnahmen ergriffen werden, auch wenn diese hart sein können. Das gilt auch, weil die Corona-Pandemie und die damit verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen gar nicht immer der tatsächliche Grund für die Schwierigkeiten eines Unternehmens sein müssen. Die Ursachen können viel tiefer und weiter in der Vergangenheit liegen. Die Krise hat nur dazu geführt, dass die Probleme sehr deutlich zu Tage getreten sind oder auch noch treten können.“

 

Die Kernfrage sei also: Woher rühren die Probleme? Laut Andreas Bartkowski könnten Ursachen veraltete Produkte, ineffiziente Strukturen, Managementfehler, nicht mehr wettbewerbsfähige Strategien, mangelnde Investitionsbereitschaft oder auch aus dem Ruder laufende Kosten sein, die sich in Folge der wirtschaftlichen Schwächung nicht mehr so einfach ausgleichen ließen.

 

„Der Unternehmer muss den Willen besitzen, Probleme schonungslos zu besprechen und diese ebenso schonungslos anzugehen. Sonst steuert er sehenden Auges der finanziellen Katastrophe entgegen und wird sein Unternehmen kaum retten können. Wer jedoch frühzeitig für eine professionelle Restrukturierung sorgt, kann seine unternehmerischen und privaten Vermögenswerte sichern. Denn immer häufiger ist zu beobachten, dass Unternehmer ihre Liquidität nutzen, um Löcher wieder und wieder zu stopfen, beziehungsweise auch in sehr gefährliche Haftungssituationen geraten, vor allem durch eine Insolvenz. Frühzeitige Maßnahmen können dies verhindern und eine neue Zukunft möglich machen“, sagt Partner Joachim Köllmann.

 

Es kommt deshalb darauf an, gemeinsam mit einem versierten Restrukturierungsberater branchenspezifisch die richtigen Maßnahmen festzulegen, die Konkurrenzfähigkeit wiederherzustellen und das Unternehmen aus der Verlustzone herauszuführen. Das sichert die Zukunft und schafft eine Struktur, die sich in künftigen Krisen bewährt.

 

 

DIE EXPERTEN
Die Steuerberater Joachim Köllmann, Frank Kirsten und Andreas Bartkowski (Foto v. l.) führen die von Hubert Schnitzler (2. v. l.) gegründete Steuerberatungskanzlei Schnitzler & Partner aus Mönchengladbach.
Foto: Schnitzler & Partner

 

 

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www.schnitzler-partner.de

 

 

„Steuer: Hilfe in der Krise“
ist ein Beitrag aus der aktuellen Ausgabe
des Magazins Wirtschaftsstandort Mönchengladbach.
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