Spürbar gute Laune: Wirtschaftsförderer Dr. Ulrich Schückhaus (links) und Stadtplaner Dr. Gregor Bonin nahmen sich anderthalb Stunden Zeit, um mit dem Wirtschaftsstandort über die künftige Entwicklung der Stadt zu sprechen. Fotos: Andreas Baum


Herr Dr. Schückhaus, Herr Dr. Bonin, die aktuelle Entwicklung Ihrer Stadt kann Sie beide doch ruhig schlafen lassen, oder?

Dr. Gregor Bonin: Ich könnte jetzt kokettieren und sagen, ich arbeite soviel, dass ich abends immer ganz kaputt einschlafe… (lacht). Im Ernst: Ich schlafe tatsächlich sehr gut, weil viele Dinge in dieser Stadt von einem guten Team angestoßen worden sind und wir nun von bunten Plänen zu einer konkreten Planung kommen. Das bedeutet viel Arbeit für viele Menschen, aber unsere große Linie scheint draußen anzukommen. Wenn man das spürt, arbeitet man mit besonders großer Motivation und Freude – man brennt für diese Stadt!

Herr Dr. Schückhaus, Sie kennen auch die Zeiten, als in Mönchengladbach nicht alles so rund lief wie aktuell und wo die Stimmung eine ganz andere war.
Dr. Schückhaus: Ich erinnere mich gut an meine Anfangszeit in Mönchengladbach vor 15 Jahren. Viele haben mich gefragt, wie ich es hier überhaupt aushalte: tote Hose, gerade einmal drei Gewerbe-Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 10.000 Quadratmetern. Der Regiopark war noch in weiter Ferne, der Nordpark war noch nicht in Vorbereitung – wir hatten praktisch nichts, auf das wir aufbauen konnten. Heute sind wir auf einer ganz anderen Reise, insofern haben sich die Voraussetzungen in Mönchengladbach binnen kurzer Zeit dramatisch geändert, und zwar zum Positiven. Im Moment macht es, und da kann ich meinem Kollegen Bonin nur beipflichten, richtig Spaß, hier zu arbeiten.

Die positive Entwicklung der Stadt ist eng mit dem Masterplan verknüpft. Hätte es diesen nicht gegeben, Herr Dr. Bonin: Wären Sie Ende 2015 von Düsseldorf als Stadtplaner nach Mönchengladbach gewechselt?

Dr. Bonin: Ja, ich wäre gekommen. Ich bin Gladbacher Bürger, wohne seit über 20 Jahren in der Stadt. Die Bereitschaft, etwas für seine Heimatstadt bewegen zu wollen, darf nicht an die Tatsache geknüpft sein, ob hier alles glänzt oder ob die Stadt noch ein schlafender Riese ist. Der Masterplan hat aber natürlich meine Entscheidung beeinflusst, zumal ich beim Masterplan mit Gedankengeber und Gründungsmitglied des Vereins MG 3.0 – und dort bis heute im Vorstand – bin. Jetzt in der Situation zu sein, auf den Masterplan aufzubauen, vieles operationaler zu machen und umzusetzen, anzupassen und zu erweitern, ist natürlich eine spannende Aufgabe.

Dr. Schückhaus: Bei mir ist es damals ähnlich gewesen. Mich hat es im Alter von sechs Jahren hierhin verschlagen, insofern sehe ich Mönchengladbach auch als meine Heimat an. Und wenn man das Angebot bekommt, in und für seine Heimatstadt arbeiten zu können, dann brennt man ganz anders als wenn man etwa einen Job in Oberhausen oder Bielefeld annimmt. Wir sind beide hier verwurzelt, von daher ist es – und da kann ich für uns beide sprechen – etwas ganz Besonderes, Mönchengladbach nach vorne zu bringen.

Es gibt in der Stadt im Moment – im positiven Sinne und wahrsten Sinne des Wortes – so viele Baustellen. Welche sind in Ihren Augen in 2017 am wichtigsten?
Dr. Bonin: Ich glaube, dass für diese Stadt emotional ganz wichtig sein wird, dass es in diesem Jahr weitere konkrete Schritte hinsichtlich der City Ost geben wird. Wir gehen davon aus, dass wir noch vor den Sommerferien dem Aufsichtsrat der Entwicklungs-Gesellschaft EWMG und dem Rat der Stadt einen entsprechenden Grundlagenentscheidung vorlegen werden, weil wir bis dahin mit einem Investor Einigung über die generelle Gestaltung dieses Areals erzielt haben. Wir sind sehr optimistisch, und wenn alles so umgesetzt wird, wie es derzeit besprochen wird, wird das ein Highlight für Mönchengladbach. Weitere wichtige Konkretisierungen werden aus meiner Sicht in den kommenden Wochen die Umsetzung der Pläne für Haus Westland und im Herbst die Planung für das Gelände Maria Hilf. Hier werden wir zunächst eine Bürger-Werkstatt initiieren und zusammen mit Architekten und Bürgern vor Ort planen.

Dr. Schückhaus: Nicht zu vergessen die Oberstadt, wo wir durch den jüngsten Ankauf von zwei Gebäuden an der Hindenburgstraße ganz neue Perspektiven hinsichtlich der Stadtentwicklung auf diesem Areal haben werden. Damit ist eine weitere wichtige Voraussetzung geschaffen, das postmoderne Museumsgebäude im Sinne seines Erbauers Professor Hollein stärker in die Stadt zu integrieren.

Dr. Bonin: …und diese vielen Projekte jedes für sich voran zu treiben, um sie aber gleichzeitig sowohl intellektuell als auch fachlich optimal ineinander zu schieben, das ist die spannende Aufgabe, vor der wir im Bereich Oberstadt stehen.

Genau darin besteht wohl die große Herausforderung. Sie haben wahrscheinlich eine Vision, wie Gladbach in 20 Jahren aussehen könnte…
Dr. Bonin: …in zehn Jahren! Oder besser noch schneller. Ich habe eine Amtszeit von acht Jahren, eins davon ist schon `rum. Man selbst will die Entwicklung ja schon noch erleben. Und deswegen ist es auch gut, dass wir in vielen Ansätzen inzwischen weg von den besagten bunten Plänen und stattdessen in der konkreten Umsetzung sind. Dazu gehört vor allem die politische Verantwortung dazu. Wenn die Politik diesen Weg nicht mitgehen würde, könnte sie vieles blockieren. Es ist wichtig, dass die Politik Vertrauen zu ihren Fachleuten hat, die sagen: Geht diesen Weg mit, denn er hilft der Stadt langfristig. Man kann entweder vor sich hin dümpeln oder die Chancen ergreifen. Für letzteres ist die Stimmungslage in der Stadt derzeit exzellent.

Dr. Schückhaus: Man muss auch sagen, dass wir derzeit ein unheimliches Vertrauen spüren. Wir bekommen Rückendeckung von der Politik – das war in den vergangenen Jahren nicht immer so. Wie es sich aktuell darstellt, ist das aber ungemein positiv. Um aber noch einmal auf die wichtigen Projekte zurück zu kommen: Dass es uns gemeinsam gelungen ist, die Firma Reuter in den Nordpark zu holen, ist ein weiterer Meilenstein für Mönchengladbach. Das Unternehmen kauft hier ein Grundstück von 25.000 Quadratmetern und investiert in seine architektonisch anspruchsvolle neue Firmenzentrale rund 50 Millionen Euro. Mit einer zeitlichen Verzögerung von etwa drei Jahren wird Reuter außerdem in Rheindahlen eine neue Logistikhalle errichten.

Wie lange standen Sie mit Reuter in Verhandlungen?
Dr. Schückhaus: Wir waren eigentlich seit drei Jahren im Gespräch – nicht permanent, aber wir haben uns regelmäßig ausgetauscht. Wir haben dabei aber immer versucht, die – rechtlich nicht ganz einfachen – Voraussetzungen zu schaffen, dass sich Reuter hier ansiedeln kann.

Dr. Bonin: Ich glaube auch, dass im Laufe der Zeit Inhaber Bernd Reuter unsere Hartnäckigkeit und unser Engagement zu schätzen wusste, ihn und sein Unternehmen unbedingt nach Mönchengladbach holen zu wollen. Er hatte anschließend richtig Spaß, gemeinsam mit uns etwas zu entwickeln, und für uns ist sein Standort an der Aachener Straße natürlich ein immens wichtiger für den gesamten Standort Nordpark.

Dr. Schückhaus: Reuter ist für uns eine ganz wichtige Ansiedlung, und zwar nicht nur weil er ein großes Areal im Nordpark beansprucht. Wir wollen das Thema Digitalisierung in Mönchengladbach nach vorne bringen, und das Geschäftsmodell von Reuter ist ganz auf dieses Thema ausgerichtet. Das Unternehmen beschäftigt unheimlich viele Fachleute in diesem Segment, und einen solchen Key Player einer Branche zu uns zu holen ist sehr wichtig, weil er für die moderne Wirtschaftsentwicklung unserer Stadt steht.

Im Zusammenhang mit den Neubauten PASPARTOU und van Laack bedeutet das also eine weitere Aufwertung des Nordparks.
Dr. Schückhaus: Und die Entwicklung ist hier noch nicht zu Ende. Ich hoffe, dass wir Anfang 2019 die komplette Front an der Aachener Straße fertig gebaut sehen. Wir haben inzwischen Anfragen für Büroflächen in einer Größenordnung, die wir früher gar nicht erst bekommen haben. Das zeigt, dass Unternehmen – aus dem Düsseldorfer Raum, aus dem Neusser Raum – merken, dass in unserer Stadt richtig was ab geht, dass jetzt aber auch entsprechende Flächen bei uns vorhanden sind. Noch vor wenigen Jahren hätten wir diese Anfragen gar nicht bedienen können, weil wir keine Büroflächen hatten.

Es sind somit auch unheimlich viele Aufgaben, denen sich auch die Mitarbeiter der Verwaltung in den entsprechenden Abteilungen stellen müssen. Ist das Pensum mit der aktuellen Besetzung überhaupt zu stemmen?
Dr. Bonin: Für mich ist viel wichtiger festzustellen, dass wir überhaupt in die Lage versetzt werden, viele Anfragen bearbeiten zu müssen – das ist doch phantastisch für die Stadt! Und wir, Dr. Schückhaus und ich, geben sicherlich ein entsprechendes Tempo vor, um allen Aufgaben in einem angemessenen Zeitrahmen gerecht zu werden. Ich stelle aber auch jeden Tag fest, dass unsere Mitarbeiter selber große Freude an der Entwicklung ihrer Stadt haben, dass man sie mitreißen kann und dass sie motiviert sind. Sie sehen die Vision, sie unterstützen unsere Strategie für die Gesamtstadt – besser kann es doch gar nicht sein.

Dr. Schückhaus: In meinem Bereich ist es ähnlich. Alle Mitarbeiter spüren die Aufbruchsstimmung in unserer Stadt und die einmalige Chance, jetzt etwas Großes für die Stadt zu entwickeln. Und das Schöne ist, dass sie anhand ihrer konkreten Projekte sehen, dass sich etwas bewegt – dass sie etwas bewegen. Viele Mitarbeiter bei uns ergreifen die Chance, sich ein Stück weit selbst zu verwirklichen, Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzugestalten.

Dr. Bonin: Wir – und damit meine ich das Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt, die Wirtschaftsförderungs- und die Entwicklungsgesellschaft – haben dasselbe Ziel und schlagen dieselbe Richtung ein, und so ist im Sinne einer ganzheitlichen Entwicklung der Stadt, ohne dass viel Zeit vergeudet wird, schon viel gewonnen.

Wir haben viel über den Nordpark und die Mönchengladbacher Innenstadt gesprochen, doch auch in Rheydt tut sich einiges. Das Untergeschoss von Karstadt wurde wiederbelebt, es gibt die bekannten Pläne, in Rheydt den neuen Hauptstandort der Stadtverwaltung zu bauen.
Dr. Bonin: Wir haben in dieser Stadt immer noch mit der Bipolarität aufgrund zweier Stadtzentren zu kämpfen. Beide haben ihre Berechtigung, wobei man diese mit der neuen Hochschulachse in der Mitte räumlich noch am ehesten verbinden kann. Dass, was in Rheydt in den vergangenen Jahren vor allem über das Projekt Soziale Stadt bewegt worden ist, ist, wie ich finde, extrem gut geworden, auch aus städtebaulicher Sicht. Der Marktplatz hat sichtlich zur Belebung des Innenstadtbereichs beigetragen: Ältere Mitbürger spielen dort regelmäßig Boule, Kinder spielen dort Fußball – der Platz wird angenommen. Der Kauf des Karstadt-Gebäudes durch die EWMG und die damit verbundene neue Nutzung im Basement ist außerdem extrem wichtig für Rheydt als Einzelhandelsstandort. Wenn jetzt noch der neue Verwaltungsstandort dort realisiert werden kann, wodurch bis zu 1.200 Mitarbeiter der Verwaltung für zusätzliche Belebung sorgen werden, ist die Zukunft von Rheydt gesichert. Es wäre sicherlich leichter, einen Verwaltungs-Neubau an anderer Stelle zu realisieren, doch die Entscheidung für Rheydt war eine bewusste städtebauliche Entscheidung. Beide Pole sind gleichberechtigt, und Investitionen in beide Zentren tun insgesamt der ganzen Stadt gut.

Wie groß beziffern Sie die Chancen, dass der Verwaltungsneubau tatsächlich auf dem vorgesehenen Areal – Altes Rathaus, Karstadt, Stadtsparkassen-Gebäude – realisiert wird?
Dr. Bonin: Wir sind auf einem guten Weg, der Rat der Stadt Mönchengladbach hat der Verwaltung den grundsätzlichen Auftrag erteilt, in diese Richtung weiter zu arbeiten. Die Politik hat auch erkannt, dass ein Neubau an diesem Standort aus städtebaulicher, wirtschaftlicher und sozialer Sicht absolut Sinn macht. Wir sind nun dabei, strategische Partner zu suchen, mit denen wir dieses Projekt aus finanzieller Sicht stemmen können.

Dr. Schückhaus: Wir müssen hier, genau wie bei anderen zentralen Projekten in der Stadt, an einen Punkt kommen, an dem Entscheidungen nicht mehr revidierbar sind.

Dr. Bonin: Genau. Meine Lieblingsvokabel für 2017 in diesem Zusammenhang ist „unumkehrbar“, denn jetzt auch unter städtebaulichen Gesichtspunkten die Chance da, jetzt ist Geld im Markt, jetzt sind die Rahmenbedingungen optimal.

Sie sehen Rheydt also im Aufwind.
Dr. Schückhaus: Absolut. Mit Blick auf Rheydt ist auch das Thema Bahnhof ein ganz zentrales. Im zweiten Halbjahr 2017 wollen wir hier auch zu einem Investoren-Wettbewerb aufrufen – das ist bislang aus Kapazitäts- und Zeitgründen tatsächlich noch nicht gelungen. Von Rheydt in Richtung Gladbach geht es jetzt schon mit den Planungen für die Hochschulachse weiter. Es war jetzt die Grundsteinlegung für die Textilakademie NRW, die sicherlich eins der absoluten Highlights für die Stadt werden wird, auch aus architektonischer Sicht.

Dr. Bonin: Apropos Hochschule: Immer, wenn es um die gesamtstädtische Entwicklung Mönchengladbachs geht, spielt die Hochschule bei allen eine zentrale Rolle. Und dennoch ist die Bedeutung der Hochschule, sowohl im inneren Kreis als auch mit Blick auf die Strahlkraft nach außen, immer noch nur schwer zu greifen. Ich kann gar nicht genau erklären, warum das so ist, aber meiner Meinung nach müssen wir hier eine Groß-Offensive starten und die Qualitäten der Hochschule, die zweifelsohne vorhanden sind, noch viel deutlicher herausstellen. Wir müssen auch den Begriff Hochschul-Quartier und das, was dort entstehen soll, viel konkreter definieren. Die Hochschule Niederrhein ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können und mit dem wir das Image der Stadt weiter aufpolieren können, sodass auch die Jugendlichen irgendwann sagen: Es ist hip, in Mönchengladbach zu studieren.

Dr. Schückhaus: In diesem Zusammenhang arbeiten wir gerade an einem Projektantrag unter dem Oberbegriff „Euregio Campus“. Wir überlegen zusammen mit unseren Kollegen in Venlo und der Stadt Krefeld, wie wir unsere Städte noch stärker im Bewusstsein der Studierenden positionieren und verankern können. Dabei wollen wir Antworten auf die Fragen finden, wie wir Studierende zu uns holen, was wir tun müssen, damit sich diese in den Städten wohlfühlen und möglichst auch später hier bleiben, um in heimischen Unternehmen zu arbeiten und nicht wieder in andere, wirtschaftskräftigere Regionen abwandern.

Zum Schluss würde ich gerne noch das Thema Digitalisierung ansprechen. Der Begriff „Gigabit-City“ wurde geprägt, auf der anderen Seite hat der Kooperationspartner der WFMG, die Deutsche Glasfaser, große Probleme, auf die erforderliche Zahl an Vertragsabschlüssen zu kommen. Wie geht es hier in 2017 weiter?
Dr. Schückhaus: Noch im ersten Halbjahr 2017 werden wir den Breitband-Beauftragten für die Stadt Mönchengladbach einstellen, der sich dann explizit um das Thema Breitband-Ausbau kümmern wird. Was die Deutsche Glasfaser angeht, so ist diese in den Außenbezirken mit ihrem Angebot des direkten Glasfaseranschlusses sehr erfolgreich, in anderen nicht. Das ist auch erklärbar, wie die Breitband-Studie zeigt, die wir in Auftrag gegeben haben und die in Kürze veröffentlicht werden soll. 2018 werden über 97 Prozent aller städtischen Haushalte mit einem Breitbandanschluss von bis zu 30 MB ausgestattet sein. Das ist eine gigantisch hohe Zahl, heißt aber auch im Umkehrschluss, dass die Bürger aktuell gar keinen Bedarf einer Versorgung von bis zu 100 MB, wie sie die Deutsche Glasfaser anbietet, sehen. Genau hier wird uns unsere gute Versorgung in den Stadtzentren zum Verhängnis, denn die Tatsache, dass schon in wenigen Jahren ganz andere Datenmengen transferiert werden, kommt so nur ganz langsam ins Bewusstsein.

Dr. Bonin: Ähnlich gestaltet es sich mit dem Thema E-Mobilität. Wenn wir das Beispiel City-Ost nehmen, dann denken wir schon jetzt an die Zukunft und statten dieses Areal mit den modernsten Leitungen aus, die es derzeit gibt. Das gilt für Glasfaseranschlüsse genauso wie für Ladestationen für Elektroautos.

Dr. Schückhaus: Hier haben wir das Glück, dass unser regionaler Versorger NEW in diesen Bereichen schon jetzt sehr gut aufgestellt ist. Der neue Vorstandsvorsitzende Frank Kindervatter denkt auch nach vorne und sieht das Potenzial, das beispielsweise das Thema E-Mobilität bieten wird.

Sie haben jetzt noch die Gelegenheit, folgenden Satz zu vollenden: Ende 2017 ist Mönchengladbach…
Dr. Bonin: …in dem Bewusstsein gestärkt, dass diese Stadt etwas leisten kann!

Dr. Schückhaus: Ende 2017 sind in Mönchengladbach einige maßgebliche Projekte – um das Lieblingswort des Kollegen Bonin zu benutzen – unumkehrbar auf die Schienen gestellt, sodass sichergestellt ist, dass diese in einigen Jahren im Stadtbild sichtbar sind.

Mit Wirtschaftsförderer Dr. Ulrich Schückhaus und Stadtplaner Dr. Gregor Bonin
sprach Wirtschaftsstandort-Redakteur Jan Finken
– ein Beitrag aus dem Magazin
Wirtschaftsstandort Mönchengladbach / Ausgabe April 2017

Teilen